Beratung von eltern

Beratung von Eltern nach § 95 Abs. 1a AußStrG bei einvernehmlicher Scheidung

Elternberatung vor einvernehmlicher Scheidung  nach § 95 Abs. 1a AußStrG über die spezifischen aus der Scheidung resultierenden Bedürfnissen ihrer minderjährigen Kinder

Familien- Eltern- oder Erziehungsberatung nach § 107 Abs. 3 Z 1 AußStrG bei strittiger Scheidung

Gesetzliche Grundlagen der Familien-, Eltern- oder Erziehungsberatung nach § 107 Abs. 3 Z1 AußStrG  in Pflegschaftsverfahren

  1. Der verpflichtende Besuch einer Familien-, Eltern- oder Erziehungsberatung;

  2. Die Teilnahme an einem Erstgespräch über Mediation oder über ein Schlichtungsverfahren;

  3. Die Teilnahme an einer Beratung oder Schulung zum Umgang mit Gewalt und Aggression;

  4. Das Verbot der Ausreise mit dem Kindund

  5. Das Verbot der Abnahme der Reisedokumente des Kindes

 

Indikation, Ziel, Aufgaben und Grenzen der Familien-, Eltern- oder Erziehungsberatung nach § 107 Abs. 3 Z1 AußStrG  in Pflegschaftsverfahren

  • Im Kontext von Scheidung bzw. Trennung bei nicht funktionierender Obsorge -und Kontaktrechtsregelungen, bei der Anordnung eines begleitenden Kontakts, sim Falle hocheskalierter Konflikte zwischen den Eltern (Hochstrittigkeit)

  • Bei Uneinigkeit der Eltern über die Gestaltung der Elternschaft, bei gravierenden Problemen in der elterlichen Kommunikation und mangelnder Kooperation, bei Negieren kindlicher Entwicklungsbedürfnissen,

  • Im Zusammenhang mit Obsorge und Entziehung, nach Intervention des Kinder- und Jugendhilfeträgers,

  • Wenn Anlass zur Sorge im Hinblick auf die Erziehungsfähigkeit der Eltern bzw. eines Elternteils besteht, oder

  • Wenn länderübergreifende Scheidungs- oder Trennungsprozesse abgewickelt werden und dadurch die Belastung des betroffenen Kindes erheblich erhöht ist.